Heilungsberichte per Brief/E-Mail

Gott veränderte mein Leben

Alexandra Czech Auf Deine Bitte hin möchte ich Dir hiermit meinen persönlichen Erfahrungsbericht senden, wie ich damals zu Jesus Christus gefunden habe. Wie der Herr durch verschiedene Leute an mir gearbeitet hat, die in meinem Leben entscheidende Vorarbeit geleistet haben, ohne dass sie es wussten. Dazu gehört auch Dein damaliger LIVE-Auftritt im ORF. Es war dein allererster Auftritt, wo auch kurz danach ein positiver, zweiseitiger Artikel über dich in der Kronen Zeitung veröffentlicht wurde.

Ich war vor meiner Umkehr intensiv auf der Suche nach Gott und habe mich auch mit verschiedenen Religionen und Esoterik auseinandergesetzt, weil ich, egal was ich gemacht habe, immer ein Gefühl der Leere und Sinnlosigkeit hatte. Ich war ziemlich depressiv, außer wenn ich mit meiner Freundin unterwegs war und Alkohol getrunken habe. Das war so ziemlich das einzige Highlight, das ich in meinem Leben hatte. Dieses Highlight hat meist am nächsten Tag geendet, wenn ich auf einmal wieder mit der Realität des Alltags konfrontiert war. Ich habe damals ein Tagebuch geführt. Ich kann mich erinnern an einen Satz,

den ich hineingeschrieben habe: "Ich glaube, dass es meine Lebensaufgabe ist, herauszufinden, was die Wahrheit ist."
Damals dachte ich auch, wenn ich den richtigen Mann gefunden habe, dann würde sich alles zum Besten wenden. Das war ein Trugschluss, weil ich drauf gekommen bin, dass ein Mensch niemals die innere Leere ausfüllen kann.

Einen Hinweis zum Christlichen Glauben habe ich damals durch meine Tante erfahren. Eine Arbeitskollegin hat ihr vom lebendigen Gott erzählt und dieTante begann, sich mit dem Christentum auseinanderzusetzen. Ich kam auch in Kontakt mit Pastor Jon Palmer, der mir aus seinem Leben berichtete. Ich wusste damals bis zu meiner Bekehrung nichts von Freikirchen, erst als ich zu meiner jetzigen Gemeinde kam. Damals waren das für mich mehr Vorträge zu denen ich mit meiner Tante gemeinsam ging. Sie war mit mir einmal in der Freien Christengemeinde in Wien, Halbgasse . Einmal bei den „Geschäftsleuten des vollen Evangeliums“ und einmal war ich bei einem Vortrag von Julie Bosma in der Soteria-Gemeinschaft in Wien.
Zu der Zeit, am 19.05.1995 wurde Dein Lebens- Zeugnis im Fernsehen ORF2 ausgestrahlt. Ich habe diese Talk-Show bei Schiejok damals auf Video aufgezeichnet.
Hab auch mit großem Interesse damals den zweiseitigen Bericht in der Kronen Zeitung, über Deine wunderbare Umkehr zu Gott, und die vielen positiven Veränderungen in Deiner Ehe, Familie und Betrieb gelesen.
Ich möchte Dir beschreiben, wie diese live Sendung im ORF am 19.05. damals auf mich gewirkt hat, denn ich habe oft erzählt, dass das eine wesentliche Vorbereitung für mich gewesen ist, so dass ich auch in die wunderbare Gemeinschaft mit Gott fand. Du hast damals von deiner Lebensgeschichte erzählt, dass Du auch auf der Suche nach dem Sinn des Lebens warst. Du erzähltest von deiner Frau Johanna, wie sie , nach dem sie vor Frust und Bitterkeit abgemagert, zum Glauben an Jesus gefunden hat.
Seitdem erlebt sie inneren Frieden und wurde auch von Magen ,- und Darmgeschwüre geheilt. Das hat Dich damals sehr aufmerksam gemacht .

Die Art, wie Du das alles erzählt hast, mit Freude und vor allem großer Überzeugungskraft und Einfachheit und dann die Einblendung Deiner Frau und Deines Sohnes, Blicke voller Dankbarkeit von Menschen, die wissen, dass sie alles Gott zu verdanken haben, das hat mich damals zu Tränen gerührt. Man konnte dem einfach nichts entgegensetzen, weil es Deine und Deiner Frau Geschichte war, die ihr so erlebt habt. Am stärksten in Erinnerung bleibt mir das Gebet, dass Du dann vor laufenden Kameras gebetet hast. Ich habe gespürt wie ein Strom an Kraft und Frieden von diesem Gebet ausging. Dazu war noch die Musik im Hintergrund, die mein Herz jedes mal beruhigt hat, wenn sie lief. Ich sage deswegen jedes mal, weil ich diese Video-Aufzeichnung immer wieder abgespult habe. Besonders in der Zeit, wo ich großen Liebeskummer hatte, habe ich mir das Video immer wieder angesehen und bin wieder ruhig dadurch geworden. Das Video-Band habe ich noch heute, aber es ist nicht mehr ganz intakt, weil ich es so oft gespielt habe.

Ich habe am 19.5.1998 um 21h , damals 24 Jahren  alt, mein Leben Gott anvertraut und nahm im Gebet Jesus als meinen persönlichen Erlöser und HERRN an, so wies es z.B. im Johannes Evangelium 1,12,-13 beschrieben ist.
Ich war alleine zu Hause und bin im Bett gelegen. Ich glaube, dass ich das Video vorher nochmals ansah. Ich war bereits am Tiefpunkt meiner Verzweiflung und wusste irgendwie, dass ich Hilfe brauchte .
Dann sagt ich die Worte: "Bitte, Jesus, nimm mein Leben!" Ich sagte die Worte zaghaft, ein wenig ängstlich, weil ich nicht wusste, was passieren würde, wenn ich sage: Bitte, Jesus, nimm mein Leben. Dann fasste ich nochmals allen Mut zusammen und sprach dieselben Worte. „ Bitte Jesus nimm mein Leben“.
Mit einem Mal begann ein physisch spürbarer Strom von meinen Zehen angefangen durch meinen ganzen Körper zu fließen. Er war warm und ich lag wie steif in meinem Bett als dieser Strom kam. Dann floss er aus meinem Herzen in meine Hände und Füße. Ich spürte auf einmal, wie ein Tonnengewicht von mir abfiel und ich frei war. Ich begann zu weinen . Ich wusste nicht, was ich da erlebt habe, aber ich wusste nur, Gott hat mich gehört. Ich betete an diesem Abend ein Gebet und sagte:" Gott, ich möchte, dass du mich zu Leuten führst, die mir sagen können, was ich heut erlebt habe. Ich möchte wissen, was die absolute Wahrheit ist. Ich suchte eine wahre biblische Christengemeinschaft.

Der Strom, den ich erlebt habe, hielt auch den ganzen nächsten Tag an. Ich musste dauernd kichern, weil es so gekribbelt hat. Heute weiß ich, dass Gott mir zeigen wollte, dass ich mir das nicht eingebildet habe.
Drei Tage später, am 22.5.1998, führte Gott mich auf die Kärntnerstraße. Ich wollte mit meinem Bruder fortgehen und unabhängig von mir hatten wir beide den Eindruck auf die Kärntnerstraße zu gehen, obwohl ich nur sehr selten und wenn nur am späten Abend dort hinging. Ich kam am Stock im Eisenplatz vorbei und hörte plötzlich jemanden sagen: Reich Gottes....". Ich drehte mich um und sah eine Frau auf der Straße predigen. Mein Bruder reagierte sehr aggressiv und ging weiter. Ich blieb stehen und Gott sei Dank gab mir jemand eine Einladung der Gemeinde . dann lief ich meinem Bruder nach um ihn einzuholen. Ich las mir das Traktat durch. Es war von der Freie Christengemeinde- Kephas-Gemeinde, in Wien. Ein Bericht über Carla Fay Tucker, die damals zum Tode verurteilt war und sich bekehrt hatte war auf der Einladung zu lesen.
Ich rief bei der Kephas-Gemeinde, an und erzählte meine Geschichte, weil ich wissen wollte, was ich an jenem Abend meiner Bekehrung erlebt hatte und ob es nun bedeutete, dass ich im Himmel aufgenommen bin, so wie mir jemand gesagt hatte. Die Frau lachte am Telefon und bestätigte mich.

Am 3.6.98 ging ich zum ersten Mal in die Kephas-Gemeinde und war sofort von der Botschaft des Evangeliums getroffen. Ich hatte nie zuvor jemand so reden hören. Ich nahm das erste Mal eine Freundin mit, weil ich mich alleine nicht hingetraut habe. Meine Freundin kam noch ein einziges Mal, aber ich bin seitdem geblieben und war von Anfang an sehr entschlossen dabei und bin es bis heute.
Sehr früh habe ich von Gott und durch meinen Pastor, Christian Klammer, die Bestätigung bekommen, zum Gebetsdienst-Fürbitte berufen zu sein. Ich habe von Anfang an, ganz besonders als ich ein Monat später im Heiligen Geist getauft worden war, sehr viel gebetet und das ist auch bis heute so geblieben.
Ich bin seit November 2002 im Gebets-Vollzeitdienst, was ich als großes Privileg ansehe, weil nicht viele Leute wirklich das machen, wozu sie berufen sind. Es ist schön zu wissen, wofür man lebt und dass das was man macht, wirklich einen Sinn hat, Freude macht und Ewigkeitswert hat.

Ich hoffe, dass mein Lebensbericht für jeden der es liest eine Ermutigung ist , Gott, der die Quelle des Lebens ist zu suchen.

Gottes Segen

Alexandra Czech